Beagle "von der Theresienhöhe"


Ungezieferbekämpfung

Flöhe, Zecken und das andere Getier lässt uns manchmal vergessen, dass auch hier natürlich gearbeitet werden sollte.

Spoton, Pülverchen, Halsbänder, Tabletten und andere chemische Keulen versprechen uns, dass wir diese ekligen Krabbeltiere schnell bekämpfen können, ohne unseren Hunden zu schaden.

Inzwischen weiß jedoch jeder, dass das nicht stimmt.

Diese Insektizide sind Nervengifte, die unseren Hunden sehr wohl schaden - einigen eben nicht sichtbar, andere sterben davon (LINK).
Ich persönlich schwöre bei Befall auf Kieselgur und Vorbeugend auf Kokosöl.


Kieselgur

Man besorge sich Kieselgur. (Bitte speziell für Tiere!)

 

Kieselgur (gemahlene Silikat-Skelette) ist ein hoch wirksames Mittel gegen Flöhe und zudem ungefährlich bei äußerlicher Anwendung für alle Nicht-Insekten, Haustiere und den Menschen. Die bestäubten Ektoparasiten gehen durch Austrocknen zugrunde. Es wirkt auch gegen Floheier.
Dieses Pulver kann man, laut Hobbythek, auch bedenkenlos bei Haustieren anwenden. Ist allerdings eine sehr staubige Angelegenheit und bei Langhaarhunden wohl schwierig anzuwenden.

 

Man sollte allerdings die Behandlung im Freien durchführen und darauf achten, dass der Staub weder von Mensch noch Tier eingeatmet wird.
Kieselgur wird auch im Garten verwendet und in den Boden eingearbeitet, weil es den Boden lockert und durchlässiger macht, die Feuchtigkeit hält und ganz nebenbei Parasiten wie Zecken, Flöhe, Herbstgrasmilben vernichtet.

 


Anwendung

Am Tier:
Draußen den Hund mit Kieselgur einpudern; darauf achten, dass die Nase frei bleibt. Kieselgur sollte nicht eingeatmet werden. 3-mal täglich( 14-tägig.)

Hundekörbchen und Kissen:
Man nehme einen blauen Müllsack und gebe dort Kieselgur hinein. Körbchen hineinstopfen und ordentlich durchschütteln - alles Getier und deren Eier sterben ab. Spätestens 14-tägig wechseln und insgesamt 6 Wochen mit Kieselgur bestäuben.

Umgebung:
Da man nicht das ganze Haus und die Möbel einstauben kann, kann man hier mit einem Dampfreiniger arbeiten. Flöhe und auch deren Eier sterben bei einer Temperatur über 60° ab. Spätestens 14-tägig wechseln und insgesamt 6 Wochen.
So habe ich im Jahr 2014 leider auch Flöhe in meinem Rudel gehabt und alles mit dieser Methode erfolgreich bekämpft.

 

(Tipp: 90 % der Flöhe halten sich in der Tierumgebung auf... nicht am Tier)