Hand aufs Herz: Trockenfutter ist für uns Menschen eine fabelhafte Erfindung.
Tüte auf, Messbecher rein, Napf voll, Tüte zu – fertig. S
chneller und sauberer geht es kaum.
Doch was für uns praktisch ist, ist für unsere Hunde oft nur ein Kompromiss.
Inhaltsstoffe verstehen – und übersetzen
Auf dieser Seite möchten wir Licht ins Dunkel der Deklarationen bringen.
Wir listen die gängigen Inhaltsstoffe auf und „übersetzen“ sie für Euch in verständliches Deutsch.
Was ihr letztlich daraus machen, liegt natürlich ganz bei euch.
Wir für unseren Teil haben aus diesem Wissen unsere Konsequenzen gezogen – der Gesundheit unserer Hunde zuliebe.
Es muss nicht immer kompliziert sein
Natürlich gibt es auch im Bereich der Fertignahrung Lichtblicke.
Wir stellen hier einige Sorten vor, die wir als „völlig okay“ eingestuft haben, falls es doch einmal die schnelle Variante sein muss.
Unsere Philosophie: Back to the roots
Wir persönlich sind überzeugte Verfechter der Rohfütterung (BARF). Wer sich das (noch) nicht zutraut oder im Alltag nicht umsetzen kann, dem legen wir zumindest ein hochwertiges Nassfutter ans Herz.
Wir unterstützen Euch dabei!
Besonderer Service für unsere Welpenkäufer: Wir erstellen euch einen angepassten Futterplan für euren Schützling völlig kostenlos und passen diesen auf Wunsch regelmäßig an die jeweilige Wachstumsphase an.
Welche Trockenfutter-Arten gibt es?
Den Dschungel der Hundefutter-Regale zu durchblicken, ist gar nicht so einfach.
Die Unterschiede liegen nicht nur in den Zutaten selbst, sondern darin, wie diese verarbeitet wurden.
Die Herstellung entscheidet darüber, wie gut die Nährstoffe erhalten bleiben und wie der Hund das Futter verdaut.
Extrudiertes Trockenfutter
Das ist die am weitesten verbreitete Methode. Ein Teig aus Fleisch, Getreide (oder Alternativen) und Zusätzen wird unter hohem Druck und Hitze (ca. 120°C bis 150°C) durch Düsen gepresst.
Eigenschaften: Die Kroketten sind meist sehr leicht und trocken.
Vorteile: Durch die Hitze wird Stärke aufgespalten, was sie für den Hund leichter verdaulich macht. Keime werden zuverlässig abgetötet.
Nachteile: Vitamine und Enzyme sind hitzeempfindlich und müssen oft nachträglich wieder aufgesprüht werden. Im Magen quillt dieses Futter stark auf.
Kaltgepresstes Trockenfutter
Hier werden die getrockneten und gemahlenen Zutaten nicht erhitzt, sondern durch eine Walze gepresst. Die Temperatur bleibt meist unter 50°C.
Eigenschaften: Die Pellets sind schwerer und zerfallen im Magen sofort in ihre Bestandteile.
Vorteile: Nährstoffe bleiben natürlicher erhalten. Da das Futter im Magen nicht quillt, gilt es oft als schonender (geringeres Risiko für Magendrehungen).
Nachteile: Es ist oft weniger lange haltbar als extrudiertes Futter. Manche Hunde verwerten es schlechter, da die Stärke nicht „voraufgeschlossen“ ist.
Gebackenes Trockenfutter
Der Futterteig wird ganz klassisch im Ofen gebacken. Das dauert länger und ist aufwendiger als die Extrusion.
Eigenschaften: Die Kroketten sind sehr hart und knusprig.
Vorteile: Es kommt oft ohne künstliche Konservierungsstoffe und Fettüberzüge aus. Es quillt im Magen kaum auf.
Nachteile: Teurer in der Herstellung und oft weniger intensiv im Geruch (was mäkelige Hunde manchmal stört).
Soft-Futter (Halbfeuchtes Futter / Semi-Moist)
Dieses Futter hat einen deutlich höheren Restfeuchtegehalt (ca. 15% bis 20% statt der üblichen 8%).
Eigenschaften: Die Brocken sind weich und lassen sich mit dem Finger zerdrücken.
Vorteile: Extrem hohe Akzeptanz – fast jeder Hund liebt es wegen der Konsistenz und des intensiven Geschmacks. Ideal als Belohnung beim Training.
Nachteile: Um die Feuchtigkeit ohne Schimmelbildung zu halten, werden oft Konservierungsstoffe oder Feuchthaltemittel (wie Glycerin) eingesetzt.
Die Deklaration
Um eine hochwertige Deklaration zu erkennen, musst du lernen, wie die Hersteller "tricksen". Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der geschlossenen (vagen) und der offenen (präzisen) Deklaration.
Die "Offene Deklaration"
Eine hochwertige Deklaration versteckt sich nicht hinter Sammelbegriffen. Sie listet jede Zutat einzeln auf und gibt den prozentualen Anteil an.
Schlecht (Geschlossene Deklaration):"Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, pflanzliche Nebenerzeugnisse." (Man weiß weder, welches Tier drin ist, noch ob es Muskelfleisch oder Schlachtabfall ist).
Achtet darauf, dass das Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste steht, da die Liste nach Gewicht sortiert ist.
Fleischanteil im Endprodukt: Achte auf den Begriff "getrocknet" oder "Fleischmehl". Steht dort "60% frisches Huhn", verliert dieser Anteil beim Trocknen ca. 70% seines Gewichts (Wasser). Im fertigen Krokett bleibt dann oft weniger übrig als beim Getreide.
Definition der Nebenerzeugnisse: "Tierische Nebenerzeugnisse" sind nicht per se schlecht (Innereien sind wichtig!). Hochwertig ist es aber nur, wenn genau steht, welche es sind (z.B. Herz, Leber, Lunge). Vermeide Futter, das nur vage "Nebenerzeugnisse" nennt (kann Schnäbel, Klauen oder Wolle enthalten).
Keine "Zutaten-Splitting" Tricks
Hersteller splitten minderwertige Zutaten oft auf, damit Fleisch an Platz 1 rutschen kann.
Beispiel für einen Trick:Fleisch (25%), Maismehl (15%), Maiskleber (15%), Futtermais (10%).
Die Wahrheit: In Summe besteht das Futter zu 40% aus Mais und nur zu 25% aus Fleisch. Ein ehrlicher Hersteller würde "40% Mais" schreiben.
Verzicht auf "chemische Tarnkappen"
Hochwertiges Futter kommt ohne künstliche Hilfsmittel aus.
Achtet auf diese "Red Flags":
EG-Zusatzstoffe: Ein Sammelbegriff für chemische Konservierungsmittel wie BHA oder BHT.
Zucker/Rübenmelasseschnitzel: (Zuckerfrei ist besser). Melasseschnitzel sind oft ein billiger Füllstoff und Geschmacksträger.
Aromastoffe: Gutes Futter riecht für den Hund auch ohne Chemie attraktiv.
Checkliste für den schnellen Blick:
MERKMAL
HOCHWERTIG
MINDERWERTIG
Erste Zutat
Spezifisches Fleisch (z.B. Lammfleisch)
Getreide oder "Fleischmehl"
Transparenz
Prozentangaben für jede Zutat
Sammelbegriffe (z.B. "Geflügel")
Nebenerzeugnisse
Klar benannt (Herz, Leber)
Unspezifisch ("tierische Nebenerz.")
Zusätze
Natürliche Öle & Kräuter
Farbstoffe & "EG-Zusatzstoffe"
Die Praxis zeigt, dass viele Hersteller Angaben bewusst vage zusammenfassen, was die Transparenz erheblich einschränkt. Dies führt bei Tierhaltern regelmäßig zu Verwirrung, da viele Fachbegriffe missverständlich oder wenig aussagekräftig sind.
Rohprotein, Rohasche & Co.
Rohprotein...
Rohprotein ist ein Schätzwert für den gesamten Eiweißgehalt in einem Futtermittel. Da Proteine stickstoffhaltig sind, wird im Labor der Stickstoffgehalt gemessen und mit einem Faktor multipliziert, um auf die Eiweißmenge zu schließen.
Wichtig zu wissen ist jedoch: Der Wert sagt nichts über die Qualität oder Verdaulichkeit aus. Ein hoher Rohproteinwert kann von hochwertigem Muskelfleisch stammen, aber theoretisch auch von schwer verdaulichen Quellen wie Federn, Krallen oder pflanzlichen Abfällen. Er gibt dir also lediglich an, wie viel „Eiweiß-Bausteine“ theoretisch enthalten sind, nicht aber, wie gut dein Hund sie verwerten kann.
Wieviel Rohprotein braucht mein Hund?
Die Suche nach dem perfekten Proteingehalt ist ein bisschen wie die Suche nach der richtigen Jeans – es muss zum Lebensstil und zur Phase passen. Der Wert gibt an, wie viel „Baumaterial“ für Muskeln, Organe und Immunsystem vorhanden ist.
Hier sind die Richtwerte für gesundes Trockenfutter (basierend auf der Trockenmasse):
Welpen & Junghunde (Wachstumsphase)
Da Welpen quasi eine „Dauerbaustelle“ sind, brauchen sie viel Protein für den Aufbau von Gewebe und Muskeln.
Empfohlener Gehalt:26% bis 30%
Wichtig: Zu viel Protein (über 33%) in Kombination mit zu viel Energie kann bei großen Rassen zu einem zu schnellen Wachstum führen, was die Gelenke schädigen kann. Qualität vor Quantität ist hier das Gesetz.
Adulte Hunde (Erhaltung)
Ein ausgewachsener, normal aktiver Hund braucht Proteine hauptsächlich für die Erhaltung der Körpersubstanz.
Empfohlener Gehalt:22% bis 26%
Ausnahme: Sehr aktive Sporthunde oder Arbeitshunde können bis zu 28% bis 30% vertragen. Couchpotatoes kommen oft schon mit 20% bis 22% wunderbar klar.
Senior-Hunde (Abbau vorbeugen)
Hier scheiden sich oft die Geister. Früher dachte man, man müsse Protein senken, um die Nieren zu schonen. Heute weiß man: Das Gegenteil ist oft der Fall.
Empfohlener Gehalt:20% bis 24% (hochwertig!)
Der Clou: Da Senioren Muskelmasse abbauen und Proteine schlechter verwerten, benötigen sie hochwertigeres Eiweiß (leicht verdauliches Muskelfleisch), aber nicht zwingend eine riesige Menge davon. Nur bei einer diagnostizierten Nierenerkrankung muss der Wert strikt gesenkt werden.
Ein wichtiger Hinweis: Ein Rohproteinwert von 30% aus Schlachtabfällen (Federn, Krallen) ist für den Hund weniger wert als 22% Protein aus frischem Muskelfleisch. Die Qualität der Proteinquelle (biologische Wertigkeit) ist immer wichtiger als die bloße Zahl auf der Packung.
Wie erkenne ich hochwertiges Rohprotein?
Um herauszufinden, ob das Protein im Napf wirklich „Power“ hat oder nur eine billige Zahl auf der Packung ist, musst du auf die biologische Wertigkeit und die Verdaulichkeit achten.
Hier sind die drei goldenen Regeln, wie du hochwertiges Protein auf der Zutatenliste entlarvst:
Die genaue Bezeichnung des Tieres
Ein hochwertiges Protein erkennst du daran, dass das Tier und der Teil des Tieres benannt werden.
Top-Qualität: "Getrocknetes Hühnerfrischfleisch" oder "Lammfleischmehl". Hier wurde Muskelfleisch verwendet, das fast zu 90% vom Hund verdaut werden kann.
Minderwertig: "Tiermehl" oder "Geflügelmehl". Das ist oft ein Mix aus allem, was übrig bleibt (Schnäbel, Krallen, Federn). Diese Proteine bestehen aus Keratin, das der Hund kaum aufspalten kann – sie landen fast ungenutzt im Kot.
Die Art der Nebenerzeugnisse
Innereien sind gesund, aber nicht alle sind gleich wertvoll.
Hochwertig: Herz, Leber, Niere. Sie liefern essentielle Aminosäuren und Vitamine.
Füllmaterial: Lunge, Euter, Pansen. Diese enthalten viel Bindegewebe (Kollagen). Das treibt zwar den Rohproteinwert in die Höhe, sättigt aber kaum und liefert wenig Energie für den Muskelaufbau.
Das Verhältnis von tierischem zu pflanzlichem Protein
Hunde können pflanzliches Protein (z. B. aus Maiskleber oder Erbsenprotein) zwar verwerten, aber tierisches Protein ist für sie wesentlich leichter aufzuschließen, da das Aminosäurenprofil fast perfekt zu ihrem eigenen Körper passt.
Achte auf die Reihenfolge: Steht Fleisch an erster Stelle und folgen erst danach Kohlenhydrate?
Vorsicht bei "Protein-Isolaten": Wenn "Erbsenprotein" oder "Kartoffelprotein" weit oben steht, wurde der Proteinwert künstlich mit billigen Pflanzenextrakten gepusht, statt echtes Fleisch zu verwenden.
Der „Haufen-Check“
Wenig Kot, fest und geruchsarm: Das Protein war hochwertig und wurde fast vollständig vom Körper aufgenommen.
Viel Kot, weich und extrem stinkend: Das Protein war minderwertig oder schwer verdaulich. Die Bakterien im Dickdarm mussten die Arbeit übernehmen, die der Magen nicht geschafft hat – dabei entstehen stinkende Gase und Abfallprodukte.
Merke: Ein Futter mit 22% Rohprotein aus Muskelfleisch ist für deinen Hund nahrhafter als eines mit 30% Rohprotein aus Federmehl und Weizenkleber.
Rohfett...
Rohfett bezeichnet den Gesamtfettgehalt im Hundefutter, der alle enthaltenen Fette und fettähnlichen Stoffe (wie Öle, Lipide und fettlösliche Vitamine) zusammenfasst.
Es ist der wichtigste Energielieferant für euren Hund und liefert mehr als doppelt so viel Energie wie Proteine oder Kohlenhydrate.
Neben der reinen Energie ist Rohfett essenziell für die Aufnahme der Vitamine A, D, E und K sowie für gesunde Haut und glänzendes Fell. Ein hochwertiges Rohfett erkennst du in der Deklaration an genau benannten Quellen wie „Lachsöl“ oder „Hühnerfett“, während vage Begriffe wie „tierische Fette“ oft auf minderwertige Mischabfälle hindeuten.
Ein moderater Fettgehalt für einen normal aktiven, erwachsenen Hund liegt meist zwischen 10% und 15%.
Wieviel Rohfett braucht mein Hund?
Beim Fettgehalt im Futter geht es primär um die Energiedichte. Da Fett mehr als doppelt so viele Kalorien liefert wie Proteine oder Kohlenhydrate, entscheidet dieser Wert massiv darüber, ob dein Hund zunimmt, sein Gewicht hält oder zu wenig Energie für den Alltag hat.
Hier sind die Richtwerte für gesundes Trockenfutter:
Welpen & Junghunde (Power für den Aufbau)
Welpen haben durch ihr Wachstum und ihren hohen Bewegungsdrang einen enormen Energiebedarf. Fett liefert hier den nötigen Brennstoff.
Empfohlener Gehalt:12% bis 16%
Wichtig: Der Fettgehalt darf nicht zu extrem hoch sein (über 18%), da die Welpen sonst zu viel Energie aufnehmen, zu schnell wachsen und die Knochenstabilität darunter leidet.
Adulte Hunde (Der "Normalo")
Hier kommt es stark auf die Aktivität an. Ein Familienhund, der drei Runden am Tag spazieren geht, braucht deutlich weniger als ein Schlittenhund.
Empfohlener Gehalt:10% bis 15%
Faustformel: * Wenig aktiv: ca. 10%
Normal aktiv: ca. 12% – 14%
Sportlich/Arbeit: 16% und mehr
Senior-Hunde (Stoffwechsel-Anpassung)
Im Alter fährt der Stoffwechsel oft herunter, die Schilddrüse wird träger und die Bewegung lässt nach.
Empfohlener Gehalt:8% bis 12%
Der Fokus: Senioren neigen schneller zu Übergewicht, was die Gelenke (Arthrose) belastet. Daher wird der Fettgehalt meist leicht gesenkt.
Aber: Das Fett, das enthalten ist, sollte extrem hochwertig sein (z. B. viel Lachsöl), um Entzündungen im Körper entgegenzuwirken.
Wie erkenne ich hochwertiges Rohfett?
Um hochwertiges Rohfett von billigen Industriefetten zu unterscheiden, musst du zum „Detektiv“ auf der Zutatenliste werden. Fett ist extrem anfällig für Oxidation (Ranzigwerden) und Schadstoffe – daher ist Transparenz hier das wichtigste Qualitätsmerkmal.
Die "Vornamen-Regel" (Spezifizierung)
Ein hochwertiges Fett hat immer einen klaren Namen. Der Hersteller benennt genau, von welchem Tier oder welcher Pflanze es stammt.
Minderwertig (Sammelbegriffe): "Tierische Fette" oder "Öle und Fette".
Warum? Hinter diesen Begriffen verbergen sich oft Mischungen aus der Abdeckerei oder sogar recycelte Altfette aus der Gastronomie. Man weiß nie, welche Tierart enthalten ist (wichtig für Allergiker!).
Tierische Fette vs. Pflanzliche Öle
Hunde können tierische Fette meist besser verwerten, da sie ihrem natürlichen Beuteschema entsprechen. Dennoch haben beide ihre Berechtigung:
Tierische Fette (z.B. Hühnerfett): Liefern primär Energie und Geschmack.
Hochwertige Fischöle (z.B. Lachsöl): Sind die beste Quelle für die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren (EPA & DHA), die entzündungshemmend wirken.
Pflanzliche Öle: Nur kaltgepresste Öle wie Leinöl oder Hanföl sind wirklich wertvoll. Vermeide billiges "Pflanzenöl" (oft minderwertiges Palm- oder Sojaöl).
Die Art der Konservierung
Fett wird schnell ranzig. Um das zu verhindern, muss es konserviert werden. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen:
Gut (Natürlich): "Konserviert mit stark tocopherolhaltigen Extrakten natürlichen Ursprungs" (das ist Vitamin E) oder "Rosmarinextrakt".
Schlecht (Synthetisch): Chemische Antioxidantien wie BHA (E320) oder BHT (E321). Diese stehen im Verdacht, krebserregend zu sein oder Allergien auszulösen.
Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3
Ein zu hoher Anteil an Omega-6 (oft in billigem Getreide oder Sonnenblumenöl) kann Entzündungen im Körper fördern.
Tipp: Wenn ihr die Futtertüte öffnet und euch ein beißender, ranziger Geruch entgegenkommt, ist das Fett oxidiert. Das ist nicht nur eklig, sondern belastet die Leber eures Hundes massiv.
Qualitätsmerkmal: Ein hochwertiges Futter weist Omega-3-Quellen (wie Lachsöl oder Algen) separat aus und strebt ein Verhältnis von etwa 5:1 (Omega-6 zu Omega-3) an.
Rohasche...
Der Begriff Rohasche klingt für viele Hundehalter erst einmal erschreckend – man denkt an Reste aus dem Kamin oder verbranntes Futter. Doch keine Sorge: Es bedeutet nicht, dass Asche in das Futter gemischt wurde.
Was ist Rohasche wirklich?
Rohasche ist ein rein theoretischer Wert aus dem Labor (der sogenannten Weender Analyse). Um diesen Wert zu ermitteln, wird eine Futterprobe in einem speziellen Ofen bei ca. 550°C verbrannt.
Alles, was organisch ist (Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine), verbrennt komplett.
Was übrig bleibt, ist ein kleiner Haufen graues Pulver: die anorganischen Bestandteile.
Dieses Pulver sind die Mineralstoffe und Spurenelemente (wie Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Zink).
Warum ist der Wert wichtig?
Die Rohasche gibt dir also Auskunft über den Mineralstoffgehalt des Futters. Mineralien sind lebensnotwendig für den Knochenbau, die Zähne und die Nervenfunktionen.
Wie hoch sollte der Wert sein?
Ein guter Richtwert für hochwertiges Trockenfutter liegt zwischen 5% und 8%.
Zu niedrig (unter 5%): Das Futter könnte unterversorgt mit wichtigen Mineralien sein.
Zu hoch (über 10%): Das deutet oft auf minderwertige Zutaten hin. Ein sehr hoher Wert entsteht meist, wenn zu viele Schlachtabfälle mit hohem Knochenanteil (wie Federn, Schnäbel oder zu viel Knochenmehl) verarbeitet wurden.
Wichtiger Hinweis: Ein dauerhaft zu hoher Rohaschegehalt (über 10%) kann die Nieren des Hundes belasten, da die überschüssigen Mineralalien über die Nieren wieder ausgeschieden werden müssen.
Kalzium-Phosphor-Verhältnis
Das Verhältnis von Kalzium und Phosphor ist das „Dreamteam“ für die Knochengesundheit deines Hundes. Da beide Mineralstoffe Teil der Rohasche sind, müssen sie in einem ganz bestimmten Gleichgewicht stehen.
Hier ist die Erklärung, warum dieses Duo so wichtig ist:
Die Aufgabe der beiden Partner
Kalzium (Ca): Ist der Baustoff für Knochen und Zähne und wichtig für die Blutgerinnung und Muskelfunktion.
Phosphor (P): Liefert Energie für die Zellen und ist der „Zement“, der das Kalzium in den Knochen festigt.
Das ideale Verhältnis
Es reicht nicht, wenn von beidem „viel“ drin ist. Sie funktionieren nur richtig, wenn das Verhältnis stimmt. Wenn zu viel Phosphor da ist, entzieht der Körper den Knochen Kalzium, um das Blutgleichgewicht zu halten. Das macht die Knochen weich oder brüchig.
Idealwert: Ein Verhältnis von 1,2 : 1 (also 1,2 Teile Kalzium auf 1 Teil Phosphor).
Akzeptabler Bereich: Zwischen 1,1 : 1 und 1,5 : 1.
Besonderheiten nach Alter
Welpen: Hier ist das Verhältnis extrem kritisch. Ein Überschuss an Kalzium kann bei jungen Hunden nicht einfach ausgeschieden werden und führt zu schweren Skelettverformungen. Das Verhältnis sollte hier sehr präzise bei 1,3 : 1 liegen.
Senioren: Da die Nieren im Alter oft schwächer werden, sollte der absolute Phosphorgehalt im Futter etwas niedriger sein, um die Filterleistung der Nieren nicht zu überlasten.
Woran erkennst du Qualität in der Deklaration?
Ein guter Hersteller gibt diese Werte separat unter den „Analytischen Bestandteilen“ an.
Gutes Zeichen: Kalzium ca. 1,0 % und Phosphor ca. 0,8 %.
Schlechtes Zeichen: Wenn die Werte gar nicht erst auf der Packung stehen oder der Phosphorwert höher ist als der Kalziumwert (z. B. 0,6 % Ca zu 1,0 % P). Das passiert oft bei minderwertigem Futter mit viel Getreide oder billigen Fleischnebenerzeugnissen.
Wichtiger Merksatz: Hohe Rohaschewerte (über 10 %) deuten oft darauf hin, dass sehr viel günstiges Knochenmehl verwendet wurde. Das treibt zwar das Kalzium hoch, bringt das Verhältnis aber oft völlig aus dem Ruder.
Tierische Nebenerzeugnisse...
Unter dem Begriff tierische Nebenerzeugnisse versteht man alle Teile eines Schlachttieres, die kein reines Muskelfleisch sind. In der Futtermittelindustrie ist dieser Begriff ein zweischneidiges Schwert: Er umfasst sowohl extrem wertvolle Innereien als auch minderwertige Schlachtabfälle.
Hier ist die Unterscheidung, auf die es ankommt:
Die "Guten": Wertvolle Innereien
Viele Nebenerzeugnisse sind für Hunde biologisch sogar wichtiger als pures Muskelfleisch, da sie eine hohe Dichte an Vitaminen und Mineralien aufweisen.
Herz: Ein hochwertiger Muskel, der viel Taurin liefert.
Leber: Die "Vitaminbombe" (reich an Vitamin A, B-Vitaminen und Eisen).
Pansen/Blättermagen: Enthält Enzyme und vorverdaute Pflanzenreste, die gut für die Darmflora sind.
Niere & Lunge: Liefern wichtige Mineralstoffe und sind meist fettarm.
Die "schlechten" Nebenerzeugnisse (Füllstoffe)
Manche Hersteller nutzen den vagen Begriff, um billige Abfälle zu entsorgen, die der Hund kaum verwerten kann. Diese treiben zwar den Rohproteinwert in die Höhe, liefern aber kaum nutzbare Energie.
Beispiele: Federn, Schnäbel, Klauen, Wolle, Hufe, Borsten oder Urin.
Das Problem: Diese bestehen primär aus Keratin oder Bindegewebe. Sie belasten die Verdauung und die Nieren, ohne den Hund wirklich zu ernähren.
Faustregel: Nebenerzeugnisse sind wichtig und gesund – aber nur, wenn sie einzeln benannt sind. Ein hochwertiges Futter besteht meist zu etwa 70-80% aus Muskelfleisch und zu 20-30% aus wertvollen Innereien.
Pflanzliche Nebenerzeugnisse...
Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind – ähnlich wie ihre tierischen Gegenstücke – die Überreste, die bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzen (meist für die menschliche Lebensmittelherstellung) übrig bleiben.
Während „Nebenerzeugnis“ bei Fleisch oft wertvolle Innereien bedeutet, ist der Begriff im pflanzlichen Bereich fast immer ein Indiz für günstige Füllstoffe mit geringem Nährwert.
Was verbirgt sich hinter dem Begriff?
Hierbei handelt es sich oft um Abfallprodukte aus der Getreideverarbeitung, der Ölgewinnung oder der Zuckerherstellung. Typische Beispiele sind:
Kleie (z. B. Weizenkleie): Die äußere Hülle des Korns. In kleinen Mengen ein guter Ballaststoff, in großen Mengen ein billiger Streckfaktor.
Spelzen: Die harten, unverdaulichen Schutzhüllen von Getreidekörnern. Sie haben fast keinen Nährwert, machen den Hund aber kurzzeitig satt (Volumen).
Rübenmelasseschnitzel: Ein Überbleibsel aus der Zuckerproduktion. Es dient als Ballaststoff, enthält aber oft Restzucker und wird häufig genutzt, um den Stuhl fest zu machen (was eine schlechte Futterqualität kaschieren kann).
Erdnussschalen oder Maisspindeln: Extreme Füllstoffe, die eigentlich keinen Platz in einem hochwertigen Hundefutter haben sollten.
Warum werden sie verwendet?
Hersteller nutzen pflanzliche Nebenerzeugnisse aus drei Hauptgründen:
Kosten: Sie sind extrem billig im Vergleich zu ganzen Erbsen, Kartoffeln oder hochwertigem Reis.
Sättigung: Sie füllen den Magen des Hundes (Ballaststoffe), ohne viele Kalorien zu liefern.
Kot-Konsistenz: Bestimmte Fasern (wie Rübenschnitzel) sorgen dafür, dass der Kot fest bleibt, selbst wenn die restlichen Zutaten schwer verdaulich sind.
Hochwertig vs. Minderwertig: Der Deklarations-Check
An der Art, wie es auf der Packung steht, erkennst du die Qualität:
DEKLARATION
BEWERTUNG
BEDEUTUNG
Pflanzliche Nebenerzeugnisse
MANGELHAFT
Sammelbegriff für alles Mögliche (Stroh, Schalen,Bäckereierzeugnisse, Abfälle).
Lignozellulose oder Zellulose
NEUTRAL
Reine Faserstoffe, oft in Diätfutter für Übergewichtige sinnvoll, sonst nur Füllstoff.
Leinsamen oder Apfeltrester
GUT
Der Hersteller benennt die Quelle. Diese Stoffe liefern wertvolle Pektine oder Omega-Fette.
Von uns empfohlene Marken
Lakefields
Lakefields ist im Trockenfutter-Bereich eine Besonderheit, da es sich nicht um klassisches "Extrudat" (die typischen braunen Kügelchen) handelt, sondern um gebackenes Trockenfleisch-Menü.
Es werden keine synthetischen Vitamine zugesetzt. Die Nährstoffe kommen allein aus den hochwertigen Rohstoffen (z. B. Lebertran für Vitamin D, Seealge für Jod).
GranataPet
GranataPet (insbesondere die Linie „Liebling’s Mahlzeit“) ist ein sehr solides, getreidefreies Premium-Trockenfutter mit einem speziellen Gesundheits-Fokus.
Der namensgebende Granatapfelkern (reich an Ellagsäure) dient als natürlicher Zellschutz. Zudem sind oft Lachsöl und Grünlippmuschel für Haut, Fell und Gelenke enthalten.
MAC´s
Wie beim Nassfutter ist MAC’s auch beim Trockenfutter die Marke für alle, die hohe Qualität ohne „Schickschnack“ suchen. Ein hoher Fleischanteil (oft kombiniert aus Frischfleisch und Fleischmehl für die Protein-Dichte). Es ist komplett getreidefrei und nutzt Kartoffel oder Erbse als Kohlenhydratquelle.
Was ist was?
Fleisch und tierische Nebenprodukte
Was und von welchem Tier ist der Rest? Das kann Schwein sein, Katze, Hund, das können aber auch Nebenerzeugnisse wie Federn, Krallen und sogar Kot sein.
Getreide (Reis, Gerste, Hafer)
Reis - noch okay der Rest überflüssiger (billiger) Füllstoff
Extrakte von pflanzlichen Proteinen
von welchen Pflanzen? Dient nur dazu dass der Rohproteingehalt höher erscheint. Gaukelt quasi hohen Proteingehalt vor.
Öl und Fette
Welche Öle und Fette? tierisch? Pflanzlich? Altöl?? von welchem Tier? Hund? Katze? Pferd? Tierfette sind feste Fette, welche durch das Auspressen und Ausschmelzen von Tierkörpern und tierischen Produkten hergestellt werden. Flüssige Fette bezeichnet man als Tieröle
Mineralstoffe
natürliche oder künstliche?
Manno-Oligosaccharide (kurz auch MOS)
Zucker
Fructooligosaccharide (kurz auch FOS)
Zucker
Geflügelsoße
aus was besteht diese? (Leber?Herz?Muskelfleisch?)
Zellulosepflanzenfasern, Zellulose, Cellulose
Cellulose ist eine Faserquelle in Hundetrockenfutter mit dem niedrigsten Nährstoffgehalt überhaupt aber trotzdem ist es als Zusatz im Hundefutter erlaubt.Die offizielle Bezeichnung ist in etwa“reinste, mechanisch hergestellte Cellulose, gewonnen aus alpha-Cellulose aus dem Fruchtfleisch von faserreichen Pflanzen., die einfache Bezeichnung aber ist Sägemehl.
Glucosamin
Glucosamin ist ein Derivat der Glucose (Traubenzucker) und ein Monosaccharid (Einfachzucker) bzw. genauer ein Aminozucker (weil die chemische Verbindung eine Aminogruppe enthält). Grundsätzlich kann der Körper Glucosamin selbst produzieren, im Alter lässt diese Fähigkeit jedoch nach, wodurch weniger Glykosaminoglykane gebildet werden können und es zu Gelenkerkrankungen kommen kann. Warum stopft man das in einen jungen gesunden Hund?
Taurin
ist in hochwertigem Fleisch (Herz z.b.) enthalten. Die Zugabe erschliesst sich mir nur, dass kein hochwertiger Rohstoff Fleisch verwendet wurde. Wobei man ggf. bei den einzelnen Firmen nachfragen sollte. Taurin an sich ist kein "schlechter" Zusatzstoff (z.B. soll Taurin bei Herz und Kreislaufschwächen vorbeugend wirken)
Alfalfa
Luzerne (Luzerne ist eine Kleeart)
Enterococcus faecium
früher als Streptococcus faecium bezeichnet) ist eine Bakterienart aus der Gattung Enterococcus (eingedeutscht: Enterokokken). Enterococcus faecium' kommt im Darm von Menschen und Tieren vor. Die Verwandtschaft mit Enterococcus faecalis ist sehr eng, aber E. faecium hat einige klinisch relevante Eigenschaften, die ihn von E. faecalis unterscheiden. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Enterococcus_faecium Ähm ja was das im Futter zu suchen hat.... Es heisst sie werden als Geschmacksverstärker eingesetzt.
Traubenkernexpeller
Traubenkerne weisen eines der höchsten antioxidativen Potenziale aller Lebensmittel auf und leisten damit ihren Beitrag zum aktiven Zellschutz vor freien Radikalen.
hydrolisiert (z.B. Geflügelleber
Beim Hydrolyseverfahren werden Proteine unter Beteiligung von Wasser und spezifischen Enzymen in ihre kleineren Bestandteile zerlegt. In dieser kleineren Größe werden sie vom Körper nicht mehr als körperfremde und damit allergieauslösende Stoffe erkannt.
Natriumchlorid
Kochsalz (andere Salze wären hochwertiger)
Kaliumchlorid
Kaliumchlorid wird in der Lebensmitteltechnik als Festigungsmittel und Geschmacksverstärker eingesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 508 ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für alle als Zusatzstoff zugelassenen Lebensmittel erlaubt. Die Injektion von hohen Dosen Kaliumchlorid kann zum Herzstillstand durch Hyperkaliämie führen. Das wird beim Einschläfern von Tieren, bei der Hinrichtung durch die Giftspritze und zur Verhinderung von Lebendgeburten bei späten Schwangerschaftsabbrüchen ausgenutzt. Wird auch als Streuzsalz verwendet.
Yucca
gehört zur Gattung der Palmlilien, die vornehmlich in Wüstenregionen des amerikanischen Doppelkontinents heimisch ist. Diese Zutat wird in verschiedenen Trockennahrungen für Hunde und Katzen eingesetzt, da sie prebiotisch auf die Darmflora wirkt und helfen kann, unangenehme Gerüche von Darm und Kot zu reduzieren.
pflanzliche Nebenerzeugnisse -- das kann alles sein, Zuckerrübenschnitzel, Sägespäne (sind meist alle möglichen minderwertigen pflanzlichen Abfälle.)
Inulin
Inulin ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen mit einer Kettenlänge von bis zu 100 Molekülen und einem endständigen Glucoserest. Es zählt zu den Fructanen.
Fisch und Fischnebenerzeugnisse
Laut der Futtermittelverordnung versteht man unter dem Begriff ‚">Fisch und Fischnebenerzeugnisse‘: „Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die ">Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung.“
Für den Verbraucher ist anhand dieser Angabe demnach nicht erkenntlich, welche Fischarten oder –Teile genutzt bzw. wie diese verarbeitet wurden.
Grundsätzlich dürfen jedoch nur Fische, Fischabfälle oder Nebenerzeugnisse verwendet werden, die als ">tierische Nebenprodukte der ">Kategorie 3 gemäß den Bestimmungen zur Tierkörperbeseitigung (Verordnung (EG) Nr. 1069/2009) zählen. (Meist wird auch Fleisch der Kategorie 3 im Hundefutter verarbeitet)
Gemüse
Welches Gemüse wurde genau verwendet?
Sojaschrot
Aus 4 Gründen wird "Soja" nicht gern im Hundefutter gesehen:
1. Die Sojapflanze ist eine Leguminose (wie Erbsen und Bohnen) und enthält schwer verdauliche Kohlenhydrate, die im Dickdarm zu Gasbildung führen und Flatulenz verursachen("jedes Böhnchen macht ein Tönchen"). Auch sind die Kothaufen oft breiiger und größer. Der Anteil an Soja im Hundefutter wird deshalb begrenzt.
2. Soja-Protein besitzt ein gewisses allergisches Potential. Manche Hunde weisen eine Unverträglichkeit gegenüber Soja auf und bekommen schlimmen Durchfall.
3. Soja-Protein ist für den Hund nicht so hochwertig wie tierisches Protein. Es schmeckt dem Hund auch weniger gut. In der Rezeptur muss ja ein bestimmter Proteingehalt eingestellt werden. Durch den Einsatz von Soja werden tierische Komponenten verdrängt und die Rohstoffkosten sinken meistens, da Soja in der Regel weniger kostet als höherwertige Fleischkomponenten.
4. Soja wird zum größten Teil aus Amerika importiert. Dort werden überwiegend gentechnisch veränderte Sojapflanzen angebaut, die als Futterkomponente von den meisten deutschen Hundehaltern abgelehnt werden. Es ist schwierig und kostspielig, Soja zu bekommen, das garantiert nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt.
Kaliumcitrat
Kaliumcitrat ist das Kaliumsalz der Zitronensäure. Es wird zur Vorbeugung von Nierensteinen bei Patienten eingesetzt, die bereits an Nierensteinen erkrankt sind. Kaliumcitrat wird im Körper zu Kohlendioxid und Bicarbonat verstoffwechselt, welche zu einer Erhöhung des pH des Harns führen. Die Tabletten werden mit oder nach dem Essen mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.. Bei der Behandlung muss das Risiko für eine Hyperkaliämie beachtet werden, da bei der Einnahme Kalium zugeführt wird.
Kurze Erklärung zur Hyperkaliämie: bezeichnet eine mitunter lebensgefährliche Elektrolytstörung, bei der die Konzentration von Kalium im Blut erhöht ist.
L-Lysin-Hydrochlorid
Lysin ist eine essentielle Aminosäure
DL-Methionin
(also das Racemat) wird zur Supplementierung (Ergänzung) von Futtermitteln eingesetzt. Dabei wird der Nährwert von Futtermitteln für Hühner durch geringe Zusätze von DL-Methionin gesteigert. Dies ist dann von besonderem wirtschaftlichen Nutzen, wenn die natürlichen Futtermittel-Bestandteile einen mangelhaften Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein/Cystin und Methionin) besitzen. Die mit weitem Abstand größten Mengen des synthetisch gewonnenen Methionins
(> 400 000 t pro Jahr) werden für diesen Zweck eingesetzt
Salz
Was für salz? Wieviel? (Zuviel) Salz im Hundefutter ist ein Geschmacksverstärker. Häufig ein Grund warum Hunde zu viel trinken!!
Tryptophan
ist in der L-Form eine proteinogene α-Aminosäure. Die Wirkung von L-Tryptophan wird oft als stimmungsaufhellend, beruhigend und gewichtsreduzierend beschrieben. Als Nebenwirkungen können dabei vor allem Tagesmüdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten.
L-Carnitin -- Carnitin,
genauer L-Carnitin, ist eine natürlich vorkommende, chemische Verbindung, die aus den Aminosäuren Lysin und Methionin hergestellt wird. Es spielt eine essentielle Rolle im Energiestoffwechsel tierischer und pflanzlicher Zellen
Sarsaparillewurzel
Wird als Medikament gegen Hauterkrankungen, Schuppenflechten , rheumatischen Erkrankugen und Nierenerkrankungen verwendet. Nebenwirkungen: Magenreizungen, temporäre Nierenschäden ,