Beagle von der Theresienhöhe- to be different makes the difference -Das Prey - ModelBeutenahe FütterungWas ist PREY
Das englische Wort „Prey“ bedeutet „Beute“. Ähnlich wie beim BARFEN orientiert sich diese Fütterungsart am Aufbau eines potenziellen Beutetiers. Streng genommen müssten beim Prey Model ganze Tiere inklusive Blut und Fell verfüttert werden – anderenfalls gäbe es kaum einen Unterschied zu BARF. Da die Verfütterung ganzer Kadaver aus organisatorischen Gründen oft schwer umsetzbar ist, hat sich eine abgewandelte Form durchgesetzt: Das Prey Model Raw (PMR). Hierbei wird das Beutetier aus Einzelkomponenten „nachgebaut“. Obwohl es keine starre Definition gibt, weichen die üblichen Richtwerte leicht von der klassischen BARF-Aufteilung ab:
Die Zusammensetzung der Ration: Die Ration orientiert sich meist an folgendem Schlüssel:
Wichtiger Hinweis zur Fütterung: Auch im Prey Model werden Knochen niemals isoliert, sondern immer als fleischige Knochen (RFK) verfüttert. Die Fleischummantelung schützt den Verdauungstrakt; die „blanken“ Werte dienen lediglich der mathematischen Bedarfsermittlung.
Besonderheiten gegenüber BARF Im Gegensatz zu BARF verzichtet das Prey Model konsequent auf püriertes Obst, Gemüse oder künstliche Zusätze. Stattdessen setzt man auf Komponenten, die ein Wolf in der Wildnis direkt über die Beute oder seine Umwelt aufnimmt:
Wichtiger Warnhinweis: Aufnahme von Pflanzenfresserkot Obwohl das Fressen von Kot (insbesondere von Wildtieren wie Rehen oder Hasen) im Prey Model als natürliche Zufuhr von vorverdauten Pflanzenstoffen und Enzymen gesehen wird, birgt dies in der modernen Umwelt spezifische Risiken:
Empfehlung: Ermögliche den Zugang zu Kot nur dann, wenn die Herkunft der Tiere bekannt ist und eine Belastung durch Medikamente sicher ausgeschlossen werden kann. Regelmäßige Kotuntersuchungen beim Tierarzt sind bei dieser Fütterungspraxis ratsam. |