Beagle von der Theresienhöhe- to be different makes the difference -Die HirschlausfliegeDie Hirschlausfliege (Lipoptena cervi) – oft auch „fliegende Zecke“ genannt – kann euch bei einem Waldspaziergang im Spätsommer oder Herbst ganz schön den Tag vermiesen. Damit ihr wisst, womit ihr es zu tun habt, findet ihr hier alles Wissenswerte über diesen lästigen Waldbewohner. Was ist die Hirschlausfliege eigentlich? Obwohl sie Flügel besitzt, gehört sie zur Familie der Lausfliegen. Sie ist etwa 5 bis 6 mm groß, flach gebaut und hat einen harten, gepanzerten Körper. Ihr findet sie vor allem in der Nähe von Waldrändern und in dichten Laub- oder Mischwäldern.
Die Flügel-Abwurf-Taktik Sobald die Hirschlausfliege einen Wirt landet, passiert etwas Kurioses: Sie wirft ihre Flügel ab. Ab diesem Moment bewegt sie sich nur noch krabbelnd fort und sieht einer Zecke oder einer Spinne zum Verwechseln ähnlich. Warum ist sie für euch relevant? Eigentlich hat es die Fliege auf Wildtiere wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine abgesehen. Doch sie ist nicht besonders wählerisch: Wenn ihr oder eure Hunde ihren Weg kreuzt, werdet ihr schnell zum „Fehlwirt“.
Risiken und Gesundheit Neben der Hautreizung kann die Hirschlausfliege das Bakterium Bartonella schoenbuchensis übertragen. Bei Menschen kann dies in seltenen Fällen zu Entzündungen der Haut führen.
Wie könnt ihr euch schützen? Wenn ihr im Herbst im Wald unterwegs seid, helfen euch folgende Tipps:
![]() Bildquelle: https://www.br.de Zecke vs. Hirschlausfliege![]() Bildquelle: https://www.zecken-und-insektenstiche.de |

