Beagle von der Theresienhöhe

- to be different makes the difference -


Was kostet ein Welpe ?

Ein Welpe bringt jede Menge Leben ins Haus – aber er bringt auch eine ordentliche Liste an Kosten mit sich.

Wer sich einen Hund zulegen möchte, sollte nicht nur den Kaufpreis im Blick haben, sondern auch das „Projekt Hundeleben“ langfristig kalkulieren.

 

 

Anschaffungskosten

Der Preis für den Welpen selbst variiert extrem, je nachdem, woher er kommt.

 

  • Vom seriösen Züchter der einem Verein zugehörig ist:                            Je nach Rasse liegen die Preise aktuell zwischen 1.800 € und 3.000 €. Seltene Rassen/Farben oder "Modehunde" können sogar teurer sein.
  • Beim Beagle liegen die Preise derzeit (2026) bei durchschnittlich 2300 €.
  • Aus dem Tierheim / Tierschutz: Hier zahlst du meist eine Schutzgebühr, die in der Regel bei ca. 500 € liegt.
  • Privatkäufe: Von vermeintlichen „Schnäppchen“ aus dem Internet ist dringend abzuraten, da dies oft auf Kosten der Gesundheit der Tiere geht (Stichwort: Welpenmafia, Vermehrer).

 

Erstausstattung

Bevor der kleine Mitbewohner einzieht, braucht er ein gewisses Setup.

Für eine solide Grundausstattung solltet ihr etwa 300 € bis 600 € einplanen.

Laufende Kosten

Ein Hund ist ein monatlicher Posten in eurem Budget.

  • Futter: Je nach Qualität und Größe des Hundes ca. 40 € bis 100 €.
  • Hundesteuer: Je nach Wohnort zwischen 30 € und 180 € pro Jahr.
  • Haftpflichtversicherung: Ein Muss! Kostet ca. 5 € bis 10 € pro Monat.
  • OP/Krankenversicherung: Durchschnittlich 50-120 € pro Monat .

Tierarzt und Unvorhergesehenes

Das ist der am schwersten kalkulierbare Teil.

 

  • Routine: Impfungen kosten jährlich etwa 60 € bis 100 €.
  • Notfälle: Eine OP oder eine chronische Krankheit kann schnell in die Tausende gehen.

Fazit

Im ersten Jahr kostet ein Welpe inklusive Anschaffung vom Züchter oft zwischen 3.000 € und 5.000 €. In den Folgejahren pendeln sich die Kosten meist bei etwa 1.200 € bis 1.800 € pro Jahr ein – vorausgesetzt, der Hund bleibt gesund.

Ein Hund ist eine finanzielle Verantwortung für die nächsten 10 bis 15 Jahre. Aber wie jeder Hundebesitzer sagen würde:

Die Liebe, die man zurückbekommt, ist eigentlich unbezahlbar.

 

 

Was kostet ein Beagle von der Theresienhöhe?

Warum Qualität ihren Preis hat – Ein Blick hinter die Kulissen

Oft wird um den Welpenpreis ein Geheimnis gemacht. Wir finden: Das muss nicht sein, denn der Preis gehört zum Tier dazu!

 

Trotzdem bitten wir euch um Verständnis, dass kein Züchter gern als allererstes die Preisfrage hört.

Vielmehr wünschen wir uns, dass ihr vorab echtes Interesse an dem Lebewesen und unserer Zucht zeigt. Wer unsere Homepage aufmerksam liest, wird ohnehin schnell feststellen in welchem Rahmen sich unser Welpenpreis bewegt.

 

Eines vorab: Unser Welpenpreis ist nicht verhandelbar. Das hat einen einfachen Grund: Die Gesundheit und der bestmögliche Start ins Leben für eure zukünftigen Familienmitglieder stehen bei uns an erster Stelle.

 

Qualität beginnt weit vor dem Wurf

Bevor ein Welpe überhaupt das Licht der Welt erblickt, haben wir bereits massiv investiert. Wir setzen auf moderne, wissenschaftliche Diagnostik und lassen unsere Hunde umfassend untersuchen.

Diese Vorsorge ist kostspielig, aber für eine verantwortungsvolle Zucht unerlässlich.

Zu unserer Philosophie gehört auch, dass unsere „Rentnerhunde“ fest zur Familie gehören. Auch wenn sie nicht mehr in der Zucht sind, tragen wir die volle Verantwortung und alle anfallenden Kosten für ihr restliches Leben.

All diese Ausgaben – von der Vorsorge bis zum Altersruhesitz – fließen in die Kalkulation des Welpenpreises ein.

 

 

Ein Geschäft mit der "goldenen Nase"?

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, Züchter würden sich am Verkauf bereichern und sich die bekannte "Goldene Nase" verdienen. Doch wer für einen Rassehund aktuell (2025/2026) ca. 2.000 € bis 2.500 € zahlt, unterschätzt oft die Ausgaben.

 

Wir können nur für uns persönlich sprechen, aber wer schon bei uns war weiss, dass wir definitiv nicht in Saus und Braus leben.

Kann man mit Tierzucht Geld verdienen?

Bei einer seriösen Zucht im kleinen Rahmen (mit zwei oder maximal drei Hündinnen) wird man nicht reich.

Der tatsächliche Gewinn ist gering, da die Einnahmen fast vollständig in das Wohl der Tiere zurückfließen. Kommen Komplikationen dazu – wie ein Kaiserschnitt oder ein Notfall-Tierarztbesuch am Feiertag – summieren sich die Kosten oft weit über das Geplante hinaus.

Die unsichtbaren Kosten der Verantwortung

Bevor der erste Welpe geboren wird, sind wir bereits in Vorleistung gegangen:

 

  • Vereinskosten: Mitgliedschaft, Zwingerschutz, Zertifizierungen, Eintragungen der erfolgten Untersuchungen usw.
  • Zuchttiere: Ein geeigneter, untersuchter Beagle kostet oftmals 2.500 € bis 3.000 € oder mehr.
  • Gesundheit: HD-Röntgen, Patella-Check, Gentests und Zuchttauglichkeitsprüfungen, DNA Nachweise uvm.
  • Deckakt: Deckgebühren, Tests, weite Anfahrten und Hotelkosten.
  • Risiko: Manchmal erhält ein Hund nach zwei Jahren Aufzucht keine Zuchtzulassung. Er bleibt dann als reiner Liebhaberhund bei uns – und wir fangen finanziell von vorne an.
  • Weiterbildungen: Wir bilden uns regelmäßig weiter. Sei es in Sachen Zucht, Genetik, Gesundheit, Recht.

Leben mit der "Rasselbande"

Unsere Welpen wachsen mitten unter uns auf. Das bedeutet:

  • Verschleiß: Parkett, Tapeten und Möbel leiden. Wer Wert auf ein sauberes Heim legt, muss regelmäßig renovieren. (Unsere Holzmöbel im Garten waren nach sechs Würfen so angenagt, dass man Angst vor Splittern haben muss...)
  • Equipment: Wurfboxen, Gehege, Spielzeug, Wärmelampen und bergweise Desinfektionsmittel und Unterlagen, Rollrasen für die "Welpentoiletten".... Manches muss regelmäßig ersetzt oder erneuert werden.

Eure Mithilfe ist entscheidend

Ein Züchter kann nur so gut sein wie sein Wissen über die Nachzucht.

Auch wenn Eltern und Großeltern gesund sind, können sich Merkmale über Generationen vererben.

Deshalb brauchen wir euer Feedback:

Wir müssen wissen, wie sich eure Hunde entwickeln! Nur so können wir:

  • Frühzeitig auf Mängel reagieren oder vermeiden.
  • Bestimmte Linien gezielt meiden.
  • Zuchtplanungen konsequent ändern.

 

Zucht als gelebter Tierschutz

Jeder Euro, der bei uns übrig bleibt, gehört den Hunden. Er fließt in hochwertiges Futter, medizinische Anwendungen wie Physiotherapie für die  oder in unsere stetige Weiterbildung.

 

Wenn ihr uns besucht, werdet ihr sehen: Wir leben nicht von unseren Hunden, sondern mit ihnen und für sie. Gemeinsam mit euch tragen wir zur langfristigen Gesundheit der gesamten Rasse bei.

In diesem Sinne ist eine seriöse Zucht für uns aktiver Tierschutz.

 

Bitte spart nicht am falschen Ende, aber lasst euch auch nicht über den Tisch ziehen.

Achtet darauf, woher euer Welpe stammt – für ein langes, gesundes Hundeleben an eurer Seite.